Den Körper zum Freund werden lassen.

“Wir neigen immer wieder dazu, zu versuchen uns über “zusammenreißen” zu stabilisieren. Unser Körper findet seine Stabilität am besten, wenn wir ihn freundlich dazu einladen.” Cornelia Hammer

Im Alltag soll unser Körper in der Regel funktionieren. Gerne reibungslos. Schmerzen oder andere Symptome empfinden wir in der Regel schnell als störend. Was, wenn wir versuchen dem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Ich bin immer wieder erstaunt mit wie wenig Aufmerksamkeit unser Körper zufrieden ist. Eine kleine Pause zwischendurch, ein Glas Wasser, ein Gang an die frische Luft und unser Zustand verändert sich.

Wenn wir es richtig gut mit uns meinen, können wir versuchen den Körper, wie einen guten Freund ins Wohlgefühl einzuladen. Mal spielerisch, mal meditativ, immer mit einer Haltung der Achtsamkeit.

Die kleinen und oftmals tief wirkenden Übungen von Julie Henderson, der Begründerin von Zapchen Somatics, sind dabei eine wunderbare Hilfe. Durch einfache, völlig unspektakuläre und uns allen vertrauten Angeboten wie Gähnen, Schütteln, Strecken, Pferdeschnauben oder Arme schlenkern laden wir den Körper ein in seine Balance zurück zu finden.

Wir achten dabei genau darauf, ob wir das, was wir da tun auch mögen, ob es sich gut für uns anfühlt. Wir achten auch auf unsere Grenze. Wann genau ist es genug? Dann ist es vielleicht Zeit für ein Nickerchen.

Auf diese kleine, feine Art und Weise lernen wir dem Körper zu lauschen und zu vertrauen, wie einem guten Freund. Unser Körper besitzt eine ganz eigene Intelligenz.

Er ist mit einem Empfinden ausgestattet, das bei allem mitschwingt, was wir erleben und erlebt haben, was wir denken und fühlen. In diesem Mitschwingen liegt ein untrügliches Wissen. Es kann uns helfen, mit dem Körper gesund zu bleiben / zu werden, Belastungsgrenzen einzuhalten, Entscheidungen zu treffen, Stress zu regulieren und einfach ins Wohlgefühl zu kommen.

Inmitten von allem, was ist.

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