Stille finden.

Foto: Biloba/photocase.de

Schon bei der Auswahl meines Bildes habe ich gemerkt, wie schnell unser Geist beginnt Geschichten zu entwickeln. Ein Sonnenuntergang z. b., und schon geht es los mit den Erinnerungen, mit den Bildern, mit den Geschichten, die in unserem Kopf dazu entstehen.

Das Foto, das mich zu diesem Artikel angesprochen hat zeigt wenig. Es gibt uns wenig Anregungen. Weder von der Farbe, noch vom Ort her. Es könnte überall sein.

Und auch Stille findet sich überall. Sie wird leider häufig übertönt. Wenn wir uns Zeit nehmen und auf die Suche gehen, bemerken wir sie wieder.
Lassen Sie Ihren Blick mal streifen, Ihre Ohren lauschen oder wenden Sie sich den Stillezeiten mitten im Gespräch zu.

Eine schöne Anregung ist es, einen eigenen, unberührbaren Ort der Stille in sich selbst zu entwickeln. Den wir aufsuchen können, wenn es draußen zu laut wird. Wenn wir Sammlung und Erholung, sprich nur uns brauchen.

Ein spannendes Projekt.

Wo lässt sie sich finden, die Stille. Und wo können wir ihr mitten im Alltag auch Raum und Aufmerksamkeit bieten.
Und wofür könnten Stilleräume in uns selbst und auch in alltäglichen Einrichtungen hilfreich sein?

Es gibt sie die Räume, in denen wir Kaffee trinken, einen kurzen Snack zu uns nehmen. Überall, in allen Einrichtungen. Das nährt uns, das empfinden wir als erholsam, halten es für wichtig.

Stille nährt uns auch. Auf ihre ganz eigene leise Art und Weise.

Und manche von uns brauchen die Nahrung der Stille ebenso dringend, wie den Kaffee zwischendurch. Schaffen wir Räume.

Für mehr lebendige Stille, mitten im lauten Alltag.

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